Zeche Eimerweise. Kleinbergbau nach 1945

Kleinzeche Ingeborg II

Foto:
Westf. Industriemuseum, Dortmund

Die Kleinzeche Ingeborg II in Herbede-Durchholz ist das Vorbild für den Nachbau auf dem Museumsgelände. Sie hat für den Kleinbergbau der 1950er Jahre typische einfache Betriebsanlagen: Einen hölzernen Dreibaum als Fördergerüst, einen Haspel (Seilwinde) und einen (Diesel-)Kompressor. Mit dem Lkw transportiert der Zechenbetreiber Karl Hopp die aus dem Schacht geförderte Kohle zum Kunden.

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Westf. Industriemuseum, Dortmund

Karl Hopp (1924-2001), gelernter Autoschlosser, wagt 1953 den Schritt in die Selbständigkeit: Er kauft sich einen gebrauchten Lkw (Typ: Mercedes-Benz L 3500) und eröffnet seine erste Kleinzeche in Herbede. Bis 1958 betreibt er insgesamt fünf Zechen, die er nach seiner Frau Ingeborg und nach seinem Sohn Karl-Friedrich benennt.