Zeche Eimerweise. Kleinbergbau nach 1945

Dauerausstellung

Ort: Westfälisches Industriemuseum - Landesmuseum für Industriekultur,
Zeche Nachtigall, Witten

Eröffnung: 10. Mai 2003

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Dreibaumzeche Ingeborg II des Dortmunder Unternehmers Karl Hopp. Im südlichen Ruhrgebiet waren zwischen 1945 und 1976 über eintausend solcher und ähnlicher Klein- und Kleinstzechen oft nur für kurze Zeit in Betrieb. Über die sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Einordnung hinaus informiert die Ausstellung über den Zechenalltag und lässt ehemalige Bergleute und Zechenbetreiber von der harten Arbeit berichten. Eindrücke davon, wie es damals unter Tage gewesen sein könnte, vermittelt der Nachtigallstollen, in dessen Flözstrecke eine Abbausituation rekonstruiert ist.

Erbrachte Leistungen*:
- Wissenschaftliche Recherche
- Zeitzeugeninterviews
- Exponatrecherche und -dokumentation
- Konzeption der rekonstruierten Betriebsanlagen
- Ausstellungskonzeption und -drehbuch
- Ausstellungstexte
- Text für den Museumsführer

* Dudde und Nies Geschichtsagentur


Die Ausstellung "Zeche Eimerweise" bei der Eröffnung am 10. Mai 2003